Kenia - Mit einem interessanten Projekt versucht die katholische Kirche in Kenia gegen weibliche Genitalverstümmlung vorzugehen. Der Übergang ins Erwachsenenalter geht für die große Mehrheit der Mädchen in Kenia mit FGM einher. Durch alternative Rituale soll die Verstümmlung der Mädchen verhindert werden, ohne Jahrtausende alte Traditionen komplett abschaffen zu müssen. So verbringen die jungen Mädchen traditionell eine Woche getrennt von ihren Familien und lernen die Zubereitung traditioneller Gerichte, Medikamente etc. Anders als sonst üblich schließt diese Woche für die Mädchen aber mit einer feierlichen Zeremonie anstelle einer Beschneidung ihrer Genitalien ab.
Laut der Geistlichen hat sich seit Einführung des Projekts die Zahl der sehr jung verheirateten Mädchen schon deutlich verringert. Die Kirche hofft, so die Anzahl der Beschneidungen in Kenia verringern zu können.




