Kenia - Laut Kenias Frauenministerin Ester Murugi gibt es 10 Jahre nach dem Verbot von FGM in Kenia immernoch 37 Stämme, die dieses Ritual praktizieren, und damit soziale Folgen wie frühe Verheiratung und Schulabbruch, sowie gesundheitliche Folgen bis hin zum Tod durch Verbluten in Kauf nehmen.
Aufsehen erregte zuletzt die Flucht von 600 Mädchen aus ihrer Schule, um der Genitalverstümmelung zu entgehen. Die Mädchen vollzogen einen sogenannten Alternative Rite of Passage, bei dem sie, gemäß ihrer Tradition, von Mädchen zur Frau werden, jedoch ohne dabei ihre Menschenrechte zu verletzen.
Ein anderes Projekt in Kenia versucht Beschneiderinnen dazu zu bewegen, einer neun Tätigkeit nachzugehen, in dem ihnen Vieh zur Verfügung gestellt wird, damit sie eine Möglichkeit haben, ohne FGM für ihren Lebensunterhalt zu sorgen.
Quellen: Reuters, Capital news, Saturday Nation




