Nordirak Die Menschenrechtsorganisation WADI schätzt, dass etwa 60% der Frauen im Irak Opfer von weiblicher Genitalverstümmlung sind. Besonders häufig sei diese Praxis im Nordirak, sowie in ländlichen und abgelegenen Gebieten. Die Journalistin Azeez Mahmoud arbeitet mit WADI an einer Aufklärungskampagne. „Diese Praxis ist älter als der Islam, trotzdem wird sie immer wieder als religiöse und kulturelle Tradition verteidigt“ sagt sie. FGM ist „physische Gewalt gegen Frauen, die lebenslange psychologische Narben hinterlässt“, so Mahmoud.
WADI versucht zu zeigen, dass FGM kein Teil des Islam ist, und klärt über die körperlichen und seelischen Folgen der weiblichen Geschlechtsverstümmlung auf.




